Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Dres. med. Christiane und Martin Schlösser

Ozon-Therapie

Die Ozon-Sauerstoff-Therapie zählt seit vielen Jahren zu einer der erfolgreichsten und verträglichsten Naturheilverfahren.

Wie funktioniert die Therapie?

Bei der Ozon-Therapie wird normaler Sauerstoff in einem bestimmten Prozentsatz in aktivierten Sauerstoff (Ozon) umgewandelt. Diese Sauerstoff-Ozon-Mischung hat zum Ziel, den gesamten Sauerstoff-Stoffwechsel des Körpers zu verbessern bzw. zu reaktivieren. Als Folge der Ozon-Sauerstoff-Therapie fließt das Blut besser und schneller, auch in bis dahin schlecht versorgte Regionen, gleichzeitig wird die Sauerstoffabgabe im Gewebe verbessert und es kommt zur Bildung neuer Blutgefäße.

Was bewirkt die Therapie?

Insgesamt folgt aus diesen Mechanismen, dass der Sauerstoff im Gewebe und im Blut deutlich erhöht wird und die einzelnen Organe bzw. Gewebe vermehrt Sauerstoff für ihre Funktion zur Verfügung haben. Die Organtätigkeit und die Gewebefunktion, wie z.B. die Entgiftungsfunktion der Leber, nimmt zu. Des weiteren hat das Ozon-Sauerstoff-Gemisch eine keimabtötende Wirkung, d.h., bakterielle und virale sowie Pilzinfektionen werden erfolgreich durch Abtöten der Erreger angegangen. 

Ein weiterer positiver Effekt ist die Beschleunigung und Verbesserung der Wundheilung. Durch die Wahl einer geeigneten Ozon-Konzentration kann man unterschiedliche Wirkungen des Ozons begünstigen. Insgesamt kann gesagt werden, dass kleine Ozon-Konzentrationen Wachstum und Funktion begünstigen, große Ozon-Konzentrationen haben eine stärkere keimabtötende und regulierende Wirkung.

Wie wird die Therapie durchgeführt?

Am bekanntesten ist die sogenannte große Ozon-Therapie, bei der 100 bis 200 ml Blut aus einer Vene steril entnommen und mit Ozon-Sauerstoff angereichert werden. Anschließend wird das Blut als Transfusion über entsprechende Filtersysteme dem Patienten reinfundiert Eine Therapie besteht aus 5 – 10 Behandlungen, die 1 – 2 x wöchentlich durchgeführt werden. Das Verfahren ähnelt dem aus dem Radsport bekannt gewordenen Eigenblut-Doping.

Bei welchen Erkrankungen hilft die Therapie?

Bei folgenden Krankheitsgruppen hat sich die Ozon-Therapie bewährt:

  • Gefäßerkrankungen
  • Behandlung von Durchblutungsstörungen (des Herzens, des Kopfes, der Beine usw.)
  • Durchblutungsstörungen des Auges und des Innenohres (z.B. bei Hörsturz oder Ohrgeräuschen)
  • Viruserkrankungen mit verzögerter Rekonvaleszenz, z.B. Influenza, infektiöse Mononukleose, Corona, post-Covid oder long-Covid Syndrom
  • Herpesinfekte (die Zahl und Schwere der lästigen Herpesinfekte kann deutlich reduziert werden)
  • Leberentzündungen (Hepatitis, sowohl die akute als auch die chronische Hepatitis)
  • krankhafter Umbau der Leber (Leberzirrhose)
  • Gürtelrose (akute und chronische Verlaufsform)
  • Schmerzen nach Gürtelrose (Zosterneuralgie)
  • Immunmodulation bei häufigen Infekten
  • chronische Entzündungen der Atemwege und der Nasennebenhöhlen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Hautkrankheiten (Ekzeme, Neurodermitis, Akne, Abszesse)

Gibt es Nebenwirkungen?

Nebenwirkungen der Ozon-Sauerstoff-Therapie sind sehr selten und nur gering. Es wären insbesondere 

  • Schweißausbruch,
  • Übelkeit,
  • Zittrigkeit und
  • Schlafstörungen

zu erwähnen. Diese Nebenwirkungen unter der Therapie sind durch Vitamin-E-Gabe gut zu beherrschen.

 

Die Ozon-Therapie darf nicht angewendet werden

  • bei bekannten Blutgerinnungsstörungen
  • im ersten Drittel der Schwangerschaft
  • bei bekannter Ozonallergie

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